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Entsafter oder Mixer?

Von: Ronald Ivarsson


Entsafter oder Mixer, sollten Sie sich für einen Entsafter oder einen Mixer entscheiden? Zunächst sollte einmal der Unterschied eines Saftes zu einem Smoothie geklärt sein. Ein Saft ist eher etwas für den Genießer, dem außer dem Geschmack nichts weiter wichtig ist. In einem Smoothie finden wir nämlich auch alle anderen Bestandteile der Frucht, wovon hauptsächlich das Fruchtfleisch mit Vitaminen vollgepackt ist. Es ist erst einige Jahrzehnte her, als noch fast in jedem Haushalt ein großen Entsafter zu finden war. Meist funktionierte dieses Gerät mittels heißem Dampf, der die Früchte aufplatzen und den Saft verfügbar machte. Die starke Hitze war es dann auch, die die Vitamine zunichte machte. So ist es nicht weiter schlimm, dass dieses riesige Ungetüm heutzutage aus der Mode gekommen ist.

Eine zweite Möglichkeit an den leckeren Saft zu kommen, liegt darin sich einer herkömmlichen Fruchtpresse zu bedienen. Diese funktioniert rein mechanisch, also mit Muskelkraft. Daher eignet sie sich nur für kleinere Mengen. Deutlich schneller und einfacher kommen Sie an den Saft, wenn Sie ein Gerät verwenden, das mit einer Zentrifuge arbeitet. Obst und Gemüse wird hier an eine sich schnell drehende Scheibe mit kleinen und sehr scharfen Reibzähnen gepresst. Durch die Zentrifugalkraft wird der Saft vom Trester gleich fein säuberlich getrennt. Meist verfügen solche Geräte über zwei Behälter: Einen für den Saft, und einen anderen für alles Übrige. Diese Masse, die man Trester nennt, kann je nach Gerät in unterschiedlichen Mengen anfallen und ist natürlich kein Abfall. Denn Sie können ihn sehr gut als Beigabe für einen Kuchen oder für Ihren Brotteig verwenden. Der Nachteil ist jedoch, dass bei dieser Methode viel Sauerstoff an den Saft gelangt, der die Vitamine sehr schnell zerstört. Ein Vorteil ist der schöne Schaum, der auf dem frischen Saft entsteht und ihm ein sehr leckeres Aussehen verleiht.

Die neueste Errungenschaft in diesem Bereich ist aber ein Gerät, das mit Press-Schnecken funktioniert. Das Obst wird hier zwischen zwei sich gegenläufig drehende Schnecken gedrückt. Da diese höchstens 100 Umläufe pro Minute hinter sich bringen, fällt keine Zentrifugalkraft an, und auch die Sauerstoffzufuhr hält sich in engen Grenzen. Wenn Sie jedoch Smoothies herstellen möchten, kommen Sie um einen Mixer nicht herum. Ein solches Gerät wird auch „Blender“ genannt. Die Preise bewegen sich zwischen ca. 50 und 650 Euro, wobei Sie etwas über 100 Euro ausgeben sollten, wenn Sie ein leistungsstarkes Gerät erwerben möchten. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Mixer über eine Smoothie- (oder Pulse-) Funktion verfügt, denn auf diese Weise können die Zellwände der Früchte noch besser aufgebrochen werden.

Entsafter oder Mixer Informationen

Wie auch immer Sie sich entscheiden: Ein selbst gemachter Smoothie oder auch Saft ist um vieles gesünder – und natürlich weitaus kostengünstiger – als sein industriell gefertigtes Pendant. Auf diese Weise wird sich auch ein Mixer oder Blender, der in der Anschaffung durchaus seinen Preis hatte, schnell bezahlt machen. Achten Sie nur darauf, dass Ihre Neuerwerbung nicht so viele Teile hat. Denn erstens ist so der Zusammenbau einfacher, und zum Zweiten sparen Sie sich viel Abwasch. Kommen wir nun zur Unterscheidung eines grünen und eines Frucht-Smoothies. Letztere Variante kann aus einer oder auch mehreren Gemüse- und/oder Obstarten bestehen. Zu einem grünen Smoothie wird er, wenn Sie zusätzlich grüne Gemüseblätter, wie jungen Spinat, Wirsing oder auch das zerkleinerte Fruchtfleisch einer Avocado, zugeben. Optimieren können Sie die gesundheitsfördernde Wirkung mit der Beigabe von Spirulina Pulver. So wird der eigentlich ganz einfache Smoothie zu einem wahren Superfood, das Ihre Konzentration beflügelt und Sie besser durch den Alltag kommen lässt.


Ihr Ronald Ivarsson



Quelle: www.esovita.de

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Spirulina Pulver Green Smoothie Rezept


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